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Die Klassen 2BK und 2DK besuchten im Rahmen eines Lehrausganges mit ihren  Klassenvorständinnen Mag. Perschy und Mag. Wallner das Österreichische Jüdische Museum in Eisenstadt und erhielten dort ausgesprochen interessante Informationen zur ehemaligen jüdischen Gemeinde Unterberg und zu jüdischen Festen.

Eisenstadt gehörte zu den berühmten „Sieben-Gemeinden“, die unter dem Schutz der Familie Esterhazy standen.

Die Führung startete mit einem Besuch der Synagoge, die von Anfang an Bestandteil des historischen Gebäudes  gewesen war. Diese kleine private Synagoge des Landesrabbiners Samson Wertheimer gehört zu den wenigen im deutschen Sprachraum, die weder der Reichspogromnacht im November 1938 noch der Zeit danach zum Opfer gefallen ist.

Mitte des 19. Jahrhunderts lebten auf dem Gebiet des heutigen Burgenlandes etwa 8.000 Juden, im Holocaust wurden 110 Eisenstädter  Juden getötet, die Nachkommen leben nun in Amerika, Israel und Wien.

Die jüdischen Feste wie Rosch-Ha-Schana (Neujahrsfest), Jom Kippur, Purim (Fasching) und das Pesach Fest wurden den Jugendlichen vorgestellt, selbst die Heirat unter dem Traudach wurde von Schülern nachgestellt. Zum Abschluss wurden in einer nachgebauten jüdischen Schule hebräische Wörter ins Deutsche übersetzt,  die Jugendlichen erhielten auch ein Lesezeichen mit ihrem Vornamen in hebräischer Sprache. Ein Video zum jüdischen Alltag findet sich auf: www.youtube.com/ojmEisenstadt.

(Fotos: Laura Golubovic 2BK, Kristina Marjanovic 2DK; Bericht: Prof. Perschy)